7 Fragen zur
#SOSUEU 2019
an Samson Tzeggai

1. Wann und wo war die Veranstaltung?

Die Sourcing Summit Europe 2019 war vom 8.-10. Oktober im Meervaart Theatre in Amsterdam, Niederlande

Amsterdam

2. Unter welchem Motto stand die Veranstaltung?

Das Motto lautet jedes Jahr „Super Sourcers“. 

#SOSUEU

3. Wer war die Zielgruppe?

Auf der Website der Veranstaltung steht „risk takers, game changers, people finders, tool tinkerers & talent geeks“. Dem lässt sich tatsächlich nichts hinzufügen.

4. Wie war die Veranstaltung aufgebaut?

In der großen Halle war die Welcome-Veranstaltung mit zwei Moderatoren. Dann jeweils zwei parallele Speaker-Slots. Die Präsentationen der Speaker wurden uns im Anschluss vom Phil, dem Veranstalter, zugeschickt.
Das Publikum war bunt gemischt: Sourcer, Recruiter, Freelancer Recruiter, HR-Berater, Headhunter und Personaler aus namhaften Unternehmen (z.B. Facebook, HelloFresh, Rabobank etc.). Die Vorträge hatten so klangvolle Namen wie „hacking human brain“.
Am ersten Abend gab es noch eine große Party mit DJ. Da war ich aber nicht. Habe ein bissl Sightseeing in Amsterdam betrieben.

5. Wie waren die Qualität und Stimmung?

Absolut hochkarätige Speaker, gute Stimmung, sehr lockere Atmosphäre und gutes Netzwerken

6. Was hat dich am meisten beeindruckt?

Am meisten hat mich Peter Gold von Conerstone aus UK beeindruckt, der sich für Ultramarathons begeistert. Er hat sehr anschaulich erzählt was er für Leistungen aus sich rausholt, die eigentlich unmöglich sind. In seiner Präsi hatte er Bilder von den Läufen, seinen kaputten Füßen und denen seiner Mitläufer gezeigt. Die zentrale Aussage des Vortrags war: Setze dir höhere Ziele und hör auf zu jammern. Toller Speaker, tolle Geschichte.

Außerdem Irina Shamaeva. Sie ist immer großartig und natürlich freue ich mich immer Phil Tusing, den Veranstalter zu treffen!

Bemerkenswert – und absolut positiv zu bewerten – ist, dass es immer mehr weibliche Recruiter gibt, die in der Tech-Branche arbeiten.

Samson Tzeggai von PNM Consulting auf der #SOSUEU

7. Conclusion: Was konntest du für PNM mitnehmen?

Im internationalen Vergleich habe ich festgestellt, dass Recruiting durch unsere Datenschutzverordnung extrem eingebremst wird. Natürlich ist Datenschutz wichtig und richtig – das steht außer Frage. Nur das Finden und Vermitteln von Personal macht’s echt schwierig.
Außerdem ist die Kultur zwischen Kandidaten und Recruiter in vielen Ländern sehr viel lockerer. Da wird sich einfach mal bei nem Bier oder Kaffee über den Job und einen möglichen Wechsel unterhalten. Also, das Gegenteil von verstockten Skype- oder Telefoninterviews. Das ist letztlich auch das wie wir bei PNM arbeiten bzw. arbeiten wollen. Persönliche, unbürokratische Gespräche mit handverlesenen Bewerbern. Daraus entstehen nicht nur gute Vermittlungen, sondern auch zufriedene Kunden und Weiterempfehlungen.