Die perfekte Bewerbung – wissen Sie, wie’s geht?

Gleich vorab: Die perfekte Bewerbung gibt es nicht. Selbst wenn das Anschreiben interessant formuliert und der Lebenslauf makellos ist – vielleicht gefällt dem Personaler das Layout nicht oder er bevorzugt einen anderen Schreibstil als Ihren. Ein Ausschlusskriterium ist das in den meisten Fällen aber nicht – denn im Endeffekt zählen immer noch die inneren Werte und der Kandidat muss einfach zum Job und zur Firma passen.
Dennoch ist es gar nicht so schwer, eine gute Bewerbung zu verfassen.

Uns erreichen täglich Bewerbungen. Manchen sehen wir sofort an, dass viel Zeit und Mühe in sie investiert wurden und der erste Eindruck stimmt. Manche verursachen jedoch auch Kopfschütteln. Fehlende Angaben, Rechtschreibfehler oder ein verpixeltes Foto – alles leider keine Ausnahmen. Und im Ernstfall durchaus Ausschlusskriterien.
Denken Sie daran: Ihre Bewerbungsunterlagen sind Ihr Aushängeschild! Und das sollte schon auf den ersten Blick einladend wirken. Oder würden Sie in ein unbekanntes Restaurant gehen, dessen Schild verrostet und unleserlich ist und von dessen Innenleben Sie dank dreckiger Scheiben nichts sehen? Vielleicht gibt es drin das beste Essen der Welt. Aber haben Sie nach einem negativen ersten Eindruck noch Lust, das zu testen?

In den Weiten des World Wide Web gibt es unzählbar viele gute Tipps zum Verfassen von Bewerbungen. Dennoch scheinen viele Bewerber nicht so recht zu wissen, wie sie es angehen sollen. Wir geben unseren Kandidaten immer gern Tipps, was sie an ihren Unterlagen optimieren können. Ein paar haben wir hier zusammengestellt.

Nutzen Sie die Rechtschreibprüfung!

Ein Buchstabendreher oder vergessene Satzzeichen passieren auch den Besten von uns. Das wissen Personaler auch, dennoch machen sich Rechtschreibfehler nicht gut in Bewerbungsunterlagen. Daher nutzen Sie unbedingt die Rechtschreibprüfung Ihres Schreibprogramms oder aus dem Internet (Zum Beispiel: https://languagetool.org/de/)! Lassen Sie Familie oder Freunde über Ihre Bewerbung schauen. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Bringen Sie Struktur in Ihren Lebenslauf!

Klar, dass ganz oben die persönlichen Daten zu stehen haben, hat sich rumgesprochen (Übrigens: Was Ihre Eltern so machen und Ihren Status können Sie getrost weglassen). Danach wird es allerdings oft wild. Manche Bewerber listen zuerst ihre Schul- und Ausbildungsstationen auf, andere fangen mit den beruflichen Stationen an, wieder andere werfen einfach alles zusammen. Personaler haben meistens viel zu tun und wenig Zeit und Lust, sich selbst mühsam die nötigen Infos zusammenzusammeln.
Und es ist eigentlich ganz einfach: Ihre aktuelle oder letzte Station sollte immer ganz oben stehen und dann chronologisch absteigend der Rest. Trennen Sie Beruf und Ausbildung und stellen Sie letzteres hinten an. Danach folgen besondere Kenntnisse (bitte nicht „Microsoft Office“ – das ist in fast allen Berufen Voraussetzung) und, wenn Sie mögen, private Interessen zum Schluss.
Nennen Sie außerdem die wichtigsten Tätigkeiten und Schwerpunkte Ihrer Stationen. „Angestellter bei XY“ ist nichtssagend!

Lieber kein Foto als ein unprofessionelles!

In Deutschland ist es immer noch üblich, zur Bewerbung ein Foto hinzuzufügen. Ein Muss ist das allerdings nicht. Also bevor Sie in Panik verfallen und mit dem Handy unscharfe Fotos vor Ihrer gelben Raufasertapete knipsen, lassen Sie das Bild im Zweifelsfall weg. Ansonsten führt kein Weg am Fotografen vorbei. Achten Sie außerdem darauf, dass die gewählte Kleidung zum angestrebten Job passt (das Hawaiihemd in der Anwaltskanzlei funktioniert nur im Fernsehen) und schauen Sie neutral, aber freundlich. Für Frauen gilt: Nehmen Sie Abstand von sexy Kleidung und Posen. Sie möchten schließlich nicht direkt in eine Schublade gesteckt werden und leider passiert das immer noch häufig.

Wählen Sie ein passendes Layout!

Es gibt im Internet unzählige schöne Vorlagen für individuelle Lebensläufe. Selbst Word bietet einige Templates an. Nutzen Sie solche Angebote, wenn Sie selbst nicht genau wissen, wie Sie Ihren Lebenslauf gestalten können. Nicht jedes Layout passt zu jedem Typ Mensch und auch nicht zu jedem Job. Aber ein klassischer tabellarischer CV wird in einer Kreativagentur mit Sicherheit keinen vom Hocker reißen. Und auch gegen ein bisschen Persönlichkeit spricht nichts. Ihre Lieblingsfarbe ist blau? Lassen Sie es in Akzenten mit einfließen.

Erstellen Sie ein Deckblatt!

Was zu Zeiten von postalischen Bewerbungen noch Gang und Gäbe war, ist heute nicht mehr die Regel – ein ansprechendes Deckblatt, auf dem die Personalabteilung auf einen Blick erkennt, mit wem sie es zu tun hat. Fügen Sie hier zum Beispiel Ihr Foto ein, die Stelle auf die Sie sich bewerben und ein paar der wichtigsten Daten zu Ihnen. Das kann Ihre aktuelle Position sein, genauso wie Ihr Hochschulabschluss und ein paar Kenntnisse, die für das Jobprofil relevant sind.

Mit diesen Tipps sind Sie für den Anfang gut gewappnet. Der Inhalt sollte natürlich ebenfalls stimmen. Dann überzeugen Sie auch den Personaler, Sie zum Vorstellungsgespräch einzuladen.

 

Sie brauchen noch weitere Tipps? Kontaktieren Sie uns über unsere Website www.pnm-consulting.de! Wir freuen uns auf Sie.